Sonntag, 19.01.2020, 17 Uhr
Ev. Gemeindehaus, Schulring 4-6,
38239 SZ-Steterburg

Bei Gerd Normanns Ehekabarett – Programm „Willi & Lisbeth zerreden ihr Frühstücksei!“ handelt es sich um eine Sammlung skurriler Alltagsgespräche eines fiktiven, älteren Ehepaares. Die beiden heißen Willi und Lisbeth und sind seit über 40 Jahren mehr oder weniger glücklich verheiratet. Sie nörgeln aneinander herum, halten zusammen wie Pech und Schwefel und versuchen, die immer schneller werdende Welt in ihrem Sinne umzudeuten. Sie kennen keine Tabus. Sie reden über Brustbehaarung bei Frauen, verschleierte Preiserhöhung, Revolution an der Registrierkasse, die Liebe im Alter oder aneinander vorbei. Willi und Lisbeth bringen den Ehealltag pointiert auf den Punkt. Ausgestattet mit großem Sprachwitz und bestechender Beobachtungsgabe bereiten sie die großen und kleinen Themen der Welt auf und drehen sie auf links. Ein Programm für Ehepaare und solche, die es waren, werden wollen oder lieber ins Kabarett gehen. Singles sind willkommen.

Sonntag, 09.02.2020, 17 Uhr
Ev. Gemeindehaus, Schulring 4-6,
38239 SZ-Steterburg

Die Band hat seit der Gründung 2013 mehr als 400 Konzerte in ganz Deutschland in den Beinen und bereits 5 CDs auf herausgebracht. Das nennt man wohl Dynamik. Live infiziert Tone Fish das Publikum mit ihrer Spielfreude und einem ganz eigenen Sound. Stillhalten war gestern. Es gibt viel Tempo, aber auch ruhigere Songs, immer Leidenschaft, Kraft und Gefühl.
Irische Musik klingt bei Tone Fish verblüffend anders, und die eigenen Songs öffnen eine neue musikalische Schublade – folkig, keltisch, rockig, metallisch. Prägend sind der mehrstimmige Gesang und vor allem die einzigartige Stimme von Michaela Jeretkzy, deren MezzoSopran das Publikum regelmäßig verzaubert. Jochen Siepmann gibt der Band den unverwechselbaren Beat, der an vorbeirauschende Züge erinnert. Bandgründer Stefan Gliwitzki führt augenzwinkernd und humoresk durch das Programm. Es passiert immer viel und gleichzeitig – Augen und Ohren werden gefordert.
Wo Tone Fish spielt, bleibt es selten bei einem Mal.

Sonntag, 22.03.2020, 17 Uhr
Ev. Gemeindehaus, Schulring 4-6,
38239 SZ-Steterburg

Deutschland ist vollkommen verblödet. Der IQ liegt unterhalb der Schuhgrösse. PISA zeigt, dass eine verblödete Jugend heranwächst die sich hauptsächlich mit Komasaufen und dem Herunterladen von Klingeltönen beschäftigt und im schlimmsten Fall mit dreizehn Jahren schwanger mit Raucherlunge durch die Gegend läuft.
Grundbildung ist überflüssig, denn man kann ja nach allem googeln. Die eigene Meinung wird nicht mehr gesagt, sondern in asozialen Netzwerken gepostet. Freunde werden nicht mehr gesucht, sondern per Mausklick hinzugefügt und das Doof TV mit Geniestreichen wie „Bauer sucht Frau“ und „Die Teenie Mütter“ erreicht Gehirnregionen, wo nicht mal Klebstoffdämpfe hinkommen.
Selbst die weibliche erwachsene Bevölkerung dient keiner Vorbildfunktion mehr, sondern treibt sich auf peinlichen Ü 30 Partys rum, oder lässt sich per Schönheitsoperation die Lippen aufspritzen bis sie nicht mal mehr schmerzfrei auf das Fahrrad kommen. Selbst die Politiker kümmern sich nicht mehr um wichtige Dinge, sondern halten es für wichtig darüber zu debattieren ob Begriffe wie „Negerkuß“ und „Zigeunerschnitzel“ politisch korrekt sind.

Sonntag, 19.04.2020, 17 Uhr
Ev. Gemeindehaus, Schulring 4-6,
38239 SZ-Steterburg

Facettenreich, emotional, virtuos

Frank Grischek spielt so facettenreich, emotional und virtuos, dass nicht nur seine wunderbare Musik, sondern auch seine schlechte Laune, sein staubtrockener Humor und seine stoische Miene höchstes Vergnügen bereiten, wenn er von seinen leidvollen Erfahrungen als Akkordeonist im Alltag berichtet. Auftritte auf namhaften Kabarettbühnen im gesamten deutschsprachigen Raum sowie regelmäßige Engagements auf Akkordeonfestivals gehören zu Grischeks kontinuierlichem Tourplan

Frank Grischek war von 2002-2019 fester Bühnenpartner des Kabarettisten Henning Venske.

Sonntag, 17.05.2020, 17 Uhr
Ev. Gemeindehaus, Schulring 4-6,
38239 SZ-Steterburg

Wer glaubt, Märchenstunden seien nur etwas für Kinder, kennt Achim Amme nicht. Der Hamburger Autor, Schauspieler und Ringelnatzpreisträger beweist das Gegenteil. Obwohl der Titel „Rotkäppchen & Co.“ vielleicht Vertrautes erwarten lässt, können sich die Besucher auf ihre Vorbildung in Sachen Grimmsche Märchen nicht verlassen.

Amme hat einige weniger bekannte Perlen und Denkwürdigkeiten aus dem reichen Geschichtenfundus der Brüder Grimm hervorgestöbert und bringt außerdem Werke jüngerer Autoren mit, die sich unterschiedlich respektvoll mit dem Grimmschen Erbe auseinandergesetzt haben. Faszinierend ist dabei zu beobachten, wie der Schauspieler jeder Erzählung ihren persönlichen Klang zu verleihen vermag. So erweckt er die Charaktere seiner Geschichten zum Leben und pointiert geschickt die Intention der Verfasser. Fast hat man das Gefühl, Amme lese den Text zwischen den Zeilen mit.